← Zurück zur ganzen Kollektion
Perserteppich-ProvenienzBidjar Teppiche
Schwer, dicht, beinahe unverwüstlich: Der Bidjar Teppich aus dem kurdischen Hochland gilt als der robusteste aller Perserteppiche – und als der einzige, den man niemals falten darf.

Was ist ein Bidjar Teppich und woher kommt er?
Ein Bidjar Teppich ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der Stadt Bidjar in der iranischen Provinz Kurdistan im westlichen Iran, der wegen seines außergewöhnlich fest geschlagenen Gewebes den Beinamen Eisenteppich Persiens trägt. Die Stadt liegt auf rund 1.900 Metern Höhe und ist seit dem 19. Jahrhundert ein Zentrum der Teppichproduktion; im deutschen Handel sind auch die Schreibweisen Bidschar, Bidjarteppiche und Bijar üblich, gemeint ist immer dieselbe Provenienz.
Geknüpft wird in Bidjar und den umliegenden Dörfern seit Generationen von den dort ansässigen Kurden, daneben von Gruppen der Afscharen (auch Afsharen). Echte Bidjars aus Bidjar sind also fast immer von Kurden geknüpft, und anders als in vielen persischen Knüpfregionen sitzen dort traditionell häufig Männer am Knüpfstuhl – das hat einen praktischen Grund, denn das Verdichten des Gewebes ist kraftraubend. Die Blütezeit der Provenienz lag im 19. Jahrhundert; Stücke aus dieser Zeit laufen im Handel als antike Bidjar und gehören zu den gesuchten Sammlerteppichen.
Innerhalb der Bidjar-Gruppen gibt es Abstufungen. Der Bidjar Tekab aus der Gegend um die Kleinstadt Tekab ist feiner geknüpft als die klassische Stadt- und Dorfware, arbeitet meist mit dem Herati-Muster und wird gelegentlich mit Seidenanteilen ausgeführt. Wer im Handel schlicht „Bidjar“ liest, hat dagegen in der Regel die robuste Standardqualität vor sich.
Steckbrief
| Herkunft | Bidjar, Provinz Kurdistan, West-Iran |
|---|---|
| Knüpfdichte | 120.000–250.000 Knoten/m², Tekab bis 400.000 |
| Material | Hochlandwolle auf Baumwolle, ältere Stücke Wolle auf Wolle |
| Gewicht | 5–8 kg/m² – rund doppelt so schwer wie üblich |
| Typische Größen | Schwerpunkt Läufer ab 70 × 200 cm und Flächen bis 300 × 400 cm |
| Preisniveau | 350–800 Euro pro Quadratmeter |
| Wichtigste Regel | Nie falten – nur gerollt transportieren und lagern |
Warum gelten Bidjar Teppiche als besonders robust und langlebig?
Bidjar Teppiche sind bekannt für ihre feste Knüpfung und Langlebigkeit. Sie sind so robust und strapazierfähig, weil ihr Gewebe während der Arbeit angefeuchtet und anschließend extrem hart verdichtet wird – daher der Beiname Eisenteppich. Kette und Schuss, also Kett- und Schussfäden, werden dafür befeuchtet, ein besonders dickes Schussgarn eingezogen und die Knotenreihen anschließend mit einem schweren Eisenkamm hart angeschlagen. Beim Trocknen ziehen sich die feuchten Fäden zusammen, und das Gewebe wird zusätzlich stark verdichtet. Die Stärke des verwendeten Schussfadens entscheidet dabei maßgeblich über Gewicht und Robustheit des fertigen Teppichs.
Das Ergebnis lässt sich wiegen. Ein Bidjar bringt je nach Ausführung 5 bis 8 Kilogramm pro Quadratmeter auf die Waage, während ein üblicher Perserteppich bei etwa 3 Kilogramm liegt. Ein Bidjar in 200 × 300 Zentimetern wiegt damit schnell über 30 Kilogramm – das sollte man wissen, bevor man ihn allein zur Reinigung tragen will.
Für die Knüpfung wird der türkische Knoten verwendet, der beide Kettfäden symmetrisch umschließt und fester sitzt als der persische. Der Flor aus Wolle besteht aus kräftiger Hochlandwolle oder robuster Schurwolle, bei feinen Exemplaren aus Korkwolle; die Grundlage ist heute meist Baumwolle, bei älteren Stücken Wolle auf Wolle. Aus dieser Bauweise folgt die praktische Konsequenz, die jeden Bidjar-Besitzer betrifft: Ein Bidjar wird gerollt, niemals gefaltet.
Welche Muster und Farben sind typisch für Bidjar-Teppiche?
Das häufigste Muster auf einem Bidjar-Teppich ist eine eigene Version des Herati-Musters, typisch persisch in der Anlage: ein sich endlos wiederholendes Gitter aus Rauten, Rosetten und geschwungenen Blattpaaren, die an Fischgräten erinnern – im Handel auch Fischmuster genannt. Daneben stehen ein großes zentrales Medaillon mit Eckzwickeln, die charakteristische große achtblättrige Rosette und – als westlich beeinflusste Variante des 19. Jahrhunderts – das Gol-Farang-Muster mit naturalistischen Rosensträußen.
Farblich dominieren Rot- und Blautöne – tiefes Krapprot und Indigoblau –, aufgehellt durch Elfenbein in Bordüre und floraler Zeichnung. Diese Farbpalette ist satt und warm und damit das genaue Gegenstück zur hellen Zurückhaltung eines Nain. Weil die Muster kleinteilig und kontrastreich sind, verzeihen Bidjar-Teppiche Gebrauchsspuren und Krümel optisch besser als einfarbige Flächen.
Klassische Ware erreicht eine Knüpfdichte im Bereich von 120.000 bis 250.000 Knoten je Quadratmeter; feine Bidjar Tekab kommen auf etwa 250.000 bis 400.000. Der Flor ist kurz geschoren und fühlt sich hart und federnd an, nicht weich; Wollfett macht ihn zugleich schmutzabweisend. Diese Kombination aus mittlerer Knotendichte und extremer Gewebedichte ist der Grund, warum ein Bidjar Jahrzehnte im Flur überstehen kann, ohne müde zu wirken.
Woran erkennt man einen echten, hochwertigen Bidjar Teppich?
Der zuverlässigste Schnelltest bei einem Bidjar ist das Gewicht im Verhältnis zur Fläche. Heben Sie eine Ecke an: Ein echter Bidjar fühlt sich deutlich schwerer und steifer an als ein gleich großer Orientteppich anderer Provenienz und lässt sich nur mit Widerstand über eine Kante biegen.
Auf der Rückseite muss das Gewebe brettartig geschlossen sein, ohne weiche Stellen oder Wellen; die Knotenreihen stehen dicht und gerade. Prüfen Sie die Seitenkanten, die bei guten Stücken sauber umstochen sind, und die Fransen als Fortsetzung der Kettfäden. Farbunterschiede im Feld – im Fachjargon Abrash – sprechen für partienweise gefärbte Naturfarben und sind bei dieser Provenienz ein Qualitätshinweis, kein Mangel.
Ältere Bidjar mit Wollkette und -schuss sind schwerer, elastischer und in der Regel höher bewertet als neuere mit Baumwollgrund. Vorsicht ist bei starren Knickfalten geboten: Wurde ein Bidjar über längere Zeit gefaltet gelagert, kann die Grundlage entlang der Falte gebrochen sein. Ein solcher Bruch ist auf der Rückseite als heller, aufgestellter Streifen sichtbar und mindert den Wert erheblich.
- Gewicht abschätzen: Unter 4 Kilogramm pro Quadratmeter spricht gegen einen echten Bidjar.
- Eine Ecke über die Tischkante legen: Sie bleibt waagerecht stehen, statt herunterzuhängen.
- Rückseite gegen eine Lampe halten: Durch ein intaktes Bidjar-Gewebe fällt fast kein Licht.
- Mit dem Fingernagel in den Flor fahren: Die Knoten dürfen sich nicht seitlich verschieben lassen.
- Den Teppich über die Diagonale anheben: Er behält die Form; ein gebrochener knickt sichtbar ein.
Mythos: Ein steifer, harter Teppich ist schlecht verarbeitet.
Fakt: Beim Bidjar ist das Gegenteil der Fall: Die Steifigkeit entsteht durch das angefeuchtete, hart angeschlagene Gewebe und ist das wichtigste Echtheits- und Qualitätsmerkmal dieser Provenienz.
Mythos: Je höher die Knotenzahl, desto besser der Bidjar.
Fakt: Diese Provenienz lebt von der Gewebedichte, nicht von der Knotenzahl. Ein grob geknüpfter Bidjar mit hart angeschlagener Grundlage überdauert manchen dreimal so fein geknüpften Stadtteppich, dessen dünnes Baumwollgewebe unter Dauerbelastung nachgibt.
Mythos: Alt bedeutet automatisch wertvoll.
Fakt: Entscheidend ist, ob die Grundlage noch trägt. Prüfen lässt sich das ohne Fachwissen: Legen Sie den Teppich über die Tischkante und beobachten Sie die Rückseite – zeigen sich beim Biegen helle Risslinien quer zur Kette, ist das Gewebe bereits gebrochen.
Bidjar Teppich kaufen: Worauf achten? Was kostet er?
Neue handgeknüpfte Bidjar-Teppiche werden im deutschen Handel überwiegend mit 350 bis 800 Euro je Quadratmeter ausgezeichnet. Auf sechs Quadratmeter gerechnet – das Wohnzimmermaß 200 × 300 Zentimeter – sind das rund 2.100 bis 4.800 Euro; feine Bidjar Tekab mit Seidenanteil liegen darüber.
Gemessen an der Lebensdauer relativiert sich dieser Preis. Ein Bidjar für 2.100 Euro, der dreißig Jahre im Flur liegt, kostet rund 70 Euro im Jahr. Ein Maschinenteppich für 400 Euro, der alle fünf Jahre neu gekauft wird, summiert sich in derselben Zeit auf sechs Anschaffungen und damit rund 2.400 Euro – und ist am Ende jedes Mal Sperrmüll, während der Bidjar sich reparieren lässt und bei intakter Grundlage in der Regel noch einen Ankaufswert behält.
Achten Sie beim Kauf auf drei Dinge: das Gewicht, die Steifigkeit des Gewebes und die Qualität der Wolle. Hochwertig ist Bidjar-Wolle, die sich leicht fettig anfühlt und zurückfedert, wenn man sie zusammendrückt. Ein leichter, weicher Teppich mit Bidjar-Muster ist meist eine Nachbildung aus einer anderen Region – etwa aus Indien – und hat mit der Haltbarkeit des Originals wenig zu tun.
Bei der Größe spielt der Bidjar seine Stärken dort aus, wo andere Teppiche aufgeben: als Läufer ab 70 × 200 cm im Flur, unter dem Esstisch oder im großen Wohnzimmer bis 300 × 400 cm. Planen Sie wegen des Gewichts Transport und Treppenhaus mit ein. Wer einen Bidjar online kaufen möchte, sollte auf Gewichtsangabe, Fotos der Rückseite und genaue Maße bestehen – das Gewicht ist beim Bidjar das ehrlichste Qualitätsmerkmal.
Neu oder gebraucht? Weil die Grundlage auch nach Jahrzehnten noch trägt, ist ein gebrauchter Bidjar mit intakten Kanten oft die klügere Wahl: Er kostet deutlich weniger als Neuware und hat dieselbe Substanz. Unten auf dieser Seite sehen Sie geprüfte Bidjar-Originale aus unserem Shop carpetportal.de, jeweils mit Maßen und Preis.
Wie pflege ich einen Bidjar Teppich – und passt er zu Kindern und Haustieren?
Die wichtigste Pflegeregel beim Bidjar lautet: nie falten, immer rollen. Beim Transport und bei der Lagerung wickeln Sie den Teppich mit dem Flor nach außen um ein Rohr; eine scharfe Falte kann die harte Grundlage brechen, und dieser Schaden ist nur mit erheblichem Aufwand zu beheben.
Im Alltag ist der Bidjar dagegen der unkomplizierteste Perserteppich. Sein kurzer, harter Flor nimmt Schmutz kaum auf, und das dichte Gewebe lässt keinen Sand bis zur Grundlage durch. Saugen Sie ohne Bürstenwalze, und stellen Sie schwere Möbel ruhig darauf – Druckstellen richten sich bei dieser Wolle nach kurzer Zeit von selbst wieder auf. Für Haushalte mit Kindern und Haustieren ist er deshalb die naheliegende Wahl unter den Perserteppichen: Krallen finden im harten, kurzen Flor kaum Halt, und das kleinteilige Muster verzeiht Flecken.
Zur professionellen Wäsche sollte ein Bidjar seltener als andere Teppiche, dafür konsequent: In Wohnräumen reichen sechs bis acht Jahre, in Fluren und Esszimmern sind fünf Jahre ein guter Rhythmus. Wichtig ist die Trocknung, denn das schwere Gewebe speichert enorme Mengen Wasser und muss hängend und mit Luftzug getrocknet werden. Genau daran scheitern Reinigungsgeräte für den Hausgebrauch: Ein nass gesaugter Bidjar bleibt im Kern feucht und beginnt zu riechen.
✓ Richtig
- Auf eine Rolle von mindestens 10 cm Durchmesser wickeln
- Die Rolle beim Tragen waagerecht halten und zu zweit anfassen
- Alle zwei Jahre die Seitenkanten auf offene Umstechung prüfen
- Verschüttetes sofort aufnehmen – die dicke Grundlage trocknet nur langsam
✗ Besser vermeiden
- Den Teppich über Türschwellen oder Treppenkanten schleifen
- Ihn hochkant auf eine schmale Kante gestellt zwischenlagern
- Feuchte Stellen mit Föhn oder Heizlüfter trocknen
- Mit dem Klopfstock auf der Florseite arbeiten
Sind Bidjar Orientteppiche noch etwas wert – lohnt sich der Verkauf?
Ja, sofern die Grundlage intakt ist: Ein Bidjar mit steifem, ungebrochenem Gewebe hat auch nach fünfzig Jahren noch Substanz und ist im Ankauf gefragt, ein gebrochener oder mottengeschädigter kaum. Daneben zählen Alter, Wollqualität, Muster und Format – die reine Knotenzahl spielt eine kleinere Rolle als bei feinen Stadtteppichen.
Bei gebrauchter Ware der letzten Jahrzehnte werden im Wiederverkauf für das Wohnzimmermaß 200 × 300 Zentimeter häufig 500 bis 1.800 Euro erzielt; antike Bidjar aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert bilden einen eigenen Markt. Beide Angaben sind Orientierungswerte ohne Gewähr. Wer verkaufen möchte, schickt uns Bilder beider Seiten, der Kanten und Fransen samt Maßen – die Einschätzung ist kostenlos und unverbindlich.
Wie unterschiedlich schwer und dicht Bidjar-Teppiche ausfallen, zeigt sich am besten am Bestand: In unserem Shop stehen aktuelle Bidjar-Angebote mit vollständigen Maßen, sodass Sie Gewicht und Format direkt vergleichen können.

Bidjar Teppiche kaufen
Handgeknüpfte Originale mit Maßen und Preis – geprüft von uns, erhältlich in unserem Online-Shop carpetportal.de.

Bidjar
144 × 203 cm
Bidjar
84 × 214 cm
Bidjar
112 × 183 cm
Bidjar
252 × 252 cm
Bidjar
91 × 512 cm
Bidjar
91 × 79 cm
Bidjar
249 × 306 cm
Bidjar
111 × 357 cm
Bidjar
63 × 378 cm
Bidjar
207 × 262 cm
Bidjar
87 × 291 cm
Bidjar
113 × 176 cm
Bidjar
139 × 211 cm
Bidjar Alt
123 × 201 cm
Bidjar
84 × 301 cm
Bidjar
124 × 158 cm
Bidjar
89 × 296 cm
Bidjar
102 × 490 cm
Bidjar
116 × 180 cm
Bidjar
208 × 339 cm
Bidjar Alt
136 × 196 cm
Bidjar
253 × 344 cm
Bidjar
254 × 344 cm
Bidjar
154 × 167 cmHäufige Fragen zum Thema Bidjar Teppiche
Was ist ein Bidjar-Teppich wert?
Maßgeblich sind Alter, Zustand der Grundlage, Wollqualität, Muster und Format. Gebrauchte Stücke der letzten Jahrzehnte in Wohnzimmergröße bewegen sich am Markt in einer Spanne von 500 bis 1.800 Euro, antike Ware aus dem 19. Jahrhundert deutlich darüber. Beim Format schlägt bei dieser Provenienz das Gewicht durch: Übergrößen ab etwa zwölf Quadratmetern wiegen 60 Kilogramm und mehr, sind entsprechend aufwendig zu bewegen und werden je Quadratmeter niedriger gehandelt als gängige Wohnzimmermaße.
Warum heißt der Bidjar Eisenteppich Persiens?
Am fertigen Teppich erkennen Sie die Bauweise am Griff: Die Rückseite fühlt sich brettartig an und gibt beim Biegen kaum nach, während ein gewöhnlicher Perser sich weich über die Handkante legen lässt. Heben Sie eine Ecke an, spüren Sie das Mehrgewicht sofort. Genau diese Steifigkeit ist der Grund, warum ein Bidjar in stark begangenen Räumen jahrzehntelang keine Druckstellen behält – sie macht ihn aber auch empfindlich gegen scharfe Falten.
Darf man einen Bidjar-Teppich falten?
Nein – ein Bidjar darf niemals gefaltet werden, weil die harte Grundlage entlang der Knickkante brechen kann. Rollen Sie ihn stattdessen auf, mit der Florseite nach außen. Kritisch sind vor allem Umzüge und Zwischenlager: Schon wenige Wochen gefaltet unter anderen Möbeln reichen aus, um einen dauerhaften Bruch zu erzeugen. Ist der Bruch einmal da, hilft Beschweren nicht mehr – dann muss die Grundlage entlang der Linie neu eingewebt werden, und das ist Handarbeit nach Stunden.
Bidjar, Bidschar oder Bijar – welche Schreibweise ist richtig?
Gemeint ist immer dasselbe kurdische Knüpfzentrum. Im deutschen Handel hat sich „Bidjar“ durchgesetzt, ältere Kataloge und Gutachten führen häufig „Bidschar“, englischsprachige Auktionshäuser „Bijar“. Wichtiger als die Schreibweise ist der Zusatz: „Bidjar Tekab“ bezeichnet die feinere Ware aus dem Nachbardistrikt, „Bidjar Halwai“ eine besonders schwere Dorfqualität.
Ist ein gebrauchter Bidjar für Flur und Esszimmer geeignet?
Ja, der Bidjar ist für stark begangene Räume die erste Wahl unter den Perserteppichen. Sein kurzer, harter Flor und das extrem dichte Gewebe halten Schuhverkehr und Stuhlbeinen jahrzehntelang stand, und das kleinteilige Herati-Muster kaschiert Schmutz zuverlässig. Im Durchgangsbereich sollte lediglich eine rutschfeste Unterlage darunterliegen.
Lohnt sich die Reparatur eines alten Bidjar-Teppichs?
In den meisten Fällen ja, weil bei dieser Bauweise die Grundlage noch intakt ist, wenn Kanten, Fransen oder einzelne Florstellen längst gelitten haben. Umstochene Kanten und nachgeknüpfte Stellen lassen sich fachmännisch so ausführen, dass sie später kaum auffallen. Wenn Sie den Teppich allerdings verkaufen möchten, lassen Sie ihn vorher unrepariert begutachten.
Passend zum Thema
Perserteppich-Provenienzen: Persien (Iran) · Nain Teppiche · Isfahan Teppiche · Täbriz Teppiche · Ghom Teppiche · Sarough Teppiche · Hamadan Teppiche · Mir Teppiche
Perserteppich kaufen: Perserteppich rot · Perserteppich Läufer · Perserteppich grün · Perserteppich beige & hell · Perserteppich rosa
Teppicharten & Herkunftsländer: Zentralasien & Turkmenistan · Afghanistan · Pakistan
Reinigung & Pflege: Mottenbekämpfung · Geruch entfernen
Teppich verkaufen & Wert: Teppich entsorgen · Haushaltsauflösungen (B2B)
Bidjar Teppiche: Beratung, Reinigung oder Ankauf?
Rufen Sie uns an oder senden Sie ein Foto per WhatsApp – wir helfen bei Bestimmung, Wert und Pflege.
☎ 0163 517 18 27

