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Perserteppich-ProvenienzTäbriz-Teppiche
Älteste Knüpfstadt Persiens, Tor zum Orient, berühmt für seine feinen Mahi-Teppiche: In Täbriz entscheidet die Raj-Zahl darüber, ob ein Teppich Gebrauchsware ist oder Sammlerstück.

Was ist ein Täbriz-Teppich?
Ein Täbriz-Teppich ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der Stadt Täbriz im Nordwesten des Iran, der Hauptstadt der Provinz Ost-Aserbaidschan; im deutschen Handel begegnen einem dafür auch die Schreibweisen Tabriz, Tabris und Täbris – Tabriz Teppiche, Täbris-Teppiche und Täbriz-Teppiche bezeichnen allesamt dieselbe Provenienz. Charakteristisch für den Täbriz-Perserteppich sind der türkische Knoten, eine feste, kurzflorige Knüpfung aus Schurwolle oder feiner Korkwolle auf Baumwollkette und ein Feinheitsmaß, das in Raj angegeben wird.
Die Stadt im Nordwesten Irans liegt auf rund 1.350 Metern Höhe nahe der türkischen Grenze, an der Seidenstraße zwischen Orient und Europa, und trug deshalb den Beinamen Tor zum Orient. Täbriz war im 16. Jahrhundert Hauptstadt der Safawiden und ist das älteste durchgehend belegte der persischen Teppichzentren. Als der europäische Markt im 19. Jahrhundert nach Orientteppichen verlangte, waren es Kaufleute aus Täbriz, die den Export organisierten – auch deshalb ist diese Provenienz in deutschen Haushalten so häufig vertreten.
Aus dem späten 19. Jahrhundert stammt die Werkstatt des Hadschi Dschalili in Marand, deren großzügig gezeichnete, weich abgestimmte Teppiche als Referenz für den antiken Täbriz gelten. Im 20. Jahrhundert kamen Meisternamen wie Alabaf, Benam und Dschawan hinzu, deren Teppiche aus Täbriz für Knüpfkunst von höchster Qualität stehen. Parallel dazu lief und läuft in der Region eine große Produktion einfacherer Stadtteppiche für den täglichen Gebrauch – kaum eine Provenienz spannt einen so weiten Bogen.
Genau diese Bandbreite macht den Namen erklärungsbedürftig. „Täbriz“ allein sagt noch wenig über die Qualität eines Teppichs aus; erst die Raj-Zahl, das Material und der Zustand ordnen ihn ein. Hinzu kommt, dass das Täbriz-Design auch außerhalb Persiens geknüpft wird: Ein Indo-Täbriz stammt aus indischer Fertigung und übernimmt Medaillon und Zeichnung, erreicht aber weder die Feinheit noch das Preisniveau des Originals. Der Zusatz muss im Angebot stehen – wo er fehlt und der Preis auffällig niedrig ist, lohnt die Nachfrage nach Knüpfland und Raj-Zahl.
Steckbrief
| Herkunft | Täbriz, Provinz Ost-Aserbaidschan, Nordwest-Iran |
|---|---|
| Knüpfdichte | 180.000–1.300.000 Knoten/m² (30 bis 80 Raj) |
| Material | Kork- oder Schurwolle auf Baumwollkette, fein auch Seidenkette |
| Knotenart | Türkischer (symmetrischer) Knoten, gesetzt mit dem Täbriz-Haken |
| Typische Größen | 60 × 90 cm bis über 300 × 400 cm |
| Preisniveau | 400 bis über 2.000 Euro pro Quadratmeter, je nach Raj-Klasse |
| Schreibvarianten | Tabriz, Tabris, Täbris – dieselbe Provenienz |
Welche Muster sind für Täbriz-Teppiche typisch?
Das häufigste Täbriz-Design ist ein Mittelmedaillon mit spiegelbildlichen Eckzwickeln auf floral gefülltem Grund, gerahmt von einer mehrstreifigen Bordüre. Ebenso verbreitet ist das Mahi-Muster – Mahi heißt auf Persisch Fisch, gemeint ist das Herati-Muster, das seinen Namen der Stadt Herat verdankt und dessen geschwungene Blattpaare an Fischgräten erinnern. Täbriz hat dieses Muster nicht erfunden, es aber in einer Feinheit ausgeführt, für die die Stadt bis heute steht.
Daneben hat Täbriz eine Ornamentik hervorgebracht, die anderswo kaum vorkommt: Bildteppiche mit Jagdszenen und Palastansichten, Vier-Jahreszeiten-Teppiche mit erzählenden Bildfeldern sowie streng geometrische Entwürfe nach safawidischen Vorlagen. Die Farbpalette reicht vom klassischen Rot-Blau über Elfenbein und Beige bis zu den zurückgenommenen Grau- und Sandtönen moderner Kollektionen; die harmonische Farbwirkung entsteht dabei durch abgestufte Töne derselben Familie statt durch harte Kontraste.
Der Flor wird aus Wolle hergestellt, bei feinen Qualitäten mit Seide akzentuiert oder ganz auf Seidenkette geknüpft; die Grundlage ist üblicherweise Baumwolle. Besonders feine Teppiche aus Wolle und Seide zeigen die Konturen der Ranken in Seidengarn, das im Streiflicht aufleuchtet. Täbriz-Knüpfer arbeiten mit dem türkischen Knoten und einem Haken am Messer, dem sogenannten Täbriz-Haken, mit dem sich Knoten schneller setzen lassen. Der Flor wird kurz geschoren, was die Zeichnung scharf hält und den Teppich strapazierfähig macht.
| Merkmal | Täbriz Mahi | Täbriz mit Medaillon |
|---|---|---|
| Aufbau | Durchgehendes Allover-Gitter | Mittelmedaillon mit Eckzwickeln |
| Motiv | Herati- oder Fischmuster | Palmetten und Ranken ums Medaillon |
| Übliche Feinheit | meist ab 40 Raj | 30 bis 70 Raj |
| Wirkung im Raum | Ruhig, Möbel frei stellbar | Repräsentativ, Mitte bleibt frei |
| Nachfrage im Handel | Gängige Formate gut handelbar | Rot-Blau am häufigsten gesucht |
Was bedeutet die Raj-Angabe bei Täbriz-Teppichen?
Die Feinheit eines Täbriz-Teppichs wird in Raj angegeben: Die Zahl nennt, wie viele Knoten auf sieben Zentimetern Kettbreite nebeneinanderliegen. Eine höhere Raj-Zahl bedeutet eine feinere Knüpfung und erlaubt eine detailreichere Zeichnung – kleine Blüten und schmale Konturen lassen sich erst ab etwa 40 Raj sauber ausführen.
In Knotendichte umgerechnet ergibt sich folgende Staffel, jeweils je Quadratmeter: 30 Raj rund 180.000 Knoten, 40 Raj etwa 330.000, 50 Raj ungefähr 510.000, 60 Raj rund 730.000 und 70 Raj etwa 1.000.000; die Spitzenklasse 80 Raj erreicht rechnerisch 1.300.000 Knoten und wird nur noch in Einzelstücken geknüpft. Im Handel sind 40 und 50 Raj die gängigen gehobenen Qualitäten, 60 und 70 Raj gehören mit ihrer sehr hohen Knotendichte zur Sammlerklasse und werden fast nur in kleineren Formaten geknüpft.
Die Raj-Zahl allein sagt allerdings wenig über die Güte aus, weil sie nur die Dichte misst und nichts über das Material verrät. Ein feiner Teppich aus schwacher Wolle verliert seine Zeichnung schneller als ein gröberer aus erstklassiger Korkwolle. Prüfen Sie deshalb zusätzlich, ob die Wolle beim Zusammendrücken zurückfedert und matt glänzt, ob die Kanten gerade verlaufen und ob die Rückseite ein klares, gleichmäßiges Knotenbild zeigt. Erst dieses Zusammenspiel aus Knüpfdichte und Material ergibt die handwerkliche Qualität und Langlebigkeit, für die Täbriz Teppiche aus dem Iran bekannt sind.
(Raj ÷ 7 × 100)² = Knoten je m² · Beispiel 50 Raj: 714² ≈ 510.000Rechnen Sie die Raj-Angabe zunächst auf einen vollen Meter hoch: 50 Raj ergeben rund 714 Knoten je Meter Breite. Weil die Knotenreihen in der Länge etwa gleich dicht stehen, wird dieser Wert quadriert – das ergibt ungefähr 510.000 Knoten pro Quadratmeter. Stehen die Reihen in der Länge dichter, was bei sehr feinen Stücken vorkommt, fällt das Ergebnis entsprechend höher aus.
Was ist ein Täbriz-Teppich wert – und wie verkaufen Sie ihn?
Beim Täbriz entscheiden Raj-Zahl, Wollqualität und Seidenanteil, Alter, Zustand und Format über den Wert – und die Spannweite ist größer als bei jeder anderen Provenienz. Zwischen einem 30-Raj-Gebrauchsteppich und einem signierten 70-Raj-Stück auf Seidenkette liegt problemlos der Faktor zwanzig.
Gebrauchte Täbriz-Teppiche der Klassen 40 bis 50 Raj in 200 × 300 Zentimetern erzielen im Wiederverkauf häufig 800 bis 3.000 Euro; feine 60- und 70-Raj-Qualitäten sowie Stücke mit deutlichem Seidenanteil liegen darüber. Antike Täbriz von vor 1920, insbesondere aus dem Umfeld des Hadschi Dschalili, bilden einen eigenen Markt und erreichen in gutem Zustand vier- bis fünfstellige Beträge. Alle genannten Spannen sind Orientierungswerte ohne Gewähr, denn Zustand und Nachfrage bestimmen den tatsächlichen Preis.
Am häufigsten nachgefragt werden derzeit fein geknüpfte Täbriz Mahi in gängigen Formaten sowie klassische Medaillonteppiche in Rot-Blau. Schwerer tun sich sehr große Sondermaße und Bildteppiche, deren Motiv Geschmackssache ist – wie sich das in einigen Jahren darstellt, lässt sich seriös nicht vorhersagen. Wer verkaufen möchte, sollte den Zeitpunkt nicht überbewerten: Zwischen einem guten und einem schwachen Monat liegen bei dieser Provenienz selten mehr als zehn Prozent, während Zustand und Format den Preis um ein Vielfaches bewegen.
Zusammen mit den Maßen reichen uns diese Bilder für eine erste Bewertung, die Sie nichts kostet. Wollen Sie es genauer wissen, bringen Sie den Teppich in unsere Hamburger Werkstatt: Dort zählen wir die Raj-Zahl am Original nach, prüfen Material und Zustand und machen anschließend ein konkretes Ankaufsangebot mit sofortiger Auszahlung.
Mythos: Ein Täbriz mit Seide ist ein Seidenteppich.
Fakt: Bei den allermeisten Stücken ist nur die Kontur der Ranken in Seide gearbeitet, der Flor bleibt Wolle. Ein echter Seidenteppich aus Täbriz verrät sich am geringen Gewicht und am kühlen Griff der gesamten Fläche – nicht an einzelnen glänzenden Linien.
Mythos: Fransen an beiden Enden beweisen Handarbeit.
Fakt: Auch Maschinenteppiche erhalten aufgenähte Fransen. Beim handgeknüpften Täbriz sind die Fransen die Fortsetzung der Kettfäden und lassen sich nicht abziehen.
Mythos: Ein alter Täbriz ist automatisch antik und wertvoll.
Fakt: Als antik gelten im Handel Stücke von vor etwa 1920. Teppiche der 1960er- bis 1980er-Jahre sind Gebrauchsware, deren Preis vor allem vom Zustand abhängt.
Wie pflege ich einen Täbriz-Teppich richtig?
Der Täbriz gehört zu den pflegeleichteren feinen Perserteppichen, weil sein kurz geschorener, fest sitzender Flor wenig Schmutz aufnimmt. Regelmäßiges Saugen mit Glattdüse in Florrichtung und ohne Bürstenwalze reicht im Alltag völlig aus.
Achten Sie auf gleichmäßige Belastung: Dreht man den Teppich zweimal jährlich, verteilen sich Laufwege und Lichteinfall, und die typische helle Bahn entlang der Fensterfront entsteht gar nicht erst. Unter schweren Möbeln beugen Filzgleiter Druckstellen vor. Bei Teppichen mit Seidenkonturen gilt dasselbe wie beim Isfahan – Flüssigkeit aufsaugen statt reiben, sonst bleiben matte Stellen zurück.
Ein typisches Täbriz-Problem sind Wellen an den Längskanten. Sie entstehen, wenn das feste Baumwollgewebe über Jahre einseitig belastet wird oder der Teppich zu lange auf einer zu engen Rolle lag. Früh erkannt lässt sich das beheben, indem man den Teppich wendet und die betroffene Kante einige Wochen beschwert; bleibt die Welle, hilft nur noch eine Nassbehandlung mit anschließendem Spannen in der Werkstatt. Wickeln Sie einen Täbriz deshalb immer in Längsrichtung auf, damit die Seitenkanten gerade bleiben.
Die professionelle Wäsche ist bei einem Täbriz etwa alle fünf bis sieben Jahre angebracht, bei starker Nutzung früher. Wir klopfen den Teppich zunächst trocken aus, testen anschließend die Farbechtheit und waschen dann von Hand mit kaltem Wasser und milder Seife. Wichtig ist dabei die gestreckte Trocknung, damit sich das feste Gewebe nicht verzieht und der Teppich später wieder plan liegt.
Was kostet ein Täbriz-Teppich?
Neue Täbriz-Teppiche der Klassen 30 bis 40 Raj kosten im deutschen Handel überwiegend 400 bis 700 Euro je Quadratmeter; das Wohnzimmermaß 200 × 300 Zentimeter kommt damit auf rund 2.400 bis 4.200 Euro. In dieser Klasse bekommt man einen soliden, hochwertigen Stadtteppich mit klassischer floraler Zeichnung.
Bei 50 Raj liegen die Quadratmeterpreise meist zwischen 900 und 1.800 Euro; sechs Quadratmeter kommen damit auf etwa 5.400 bis 10.800 Euro. Ab 60 Raj beginnen die Preise bei ungefähr 2.000 Euro pro Quadratmeter und sind nach oben offen, insbesondere bei Seidenkette oder Werkstattsignatur.
Der Täbriz ist damit die Provenienz mit dem breitesten Einstieg: Wer einen echten handgeknüpften Perserteppich mit klassischem Medaillon sucht, findet ihn hier in Wohnzimmergröße schon ab rund 2.400 Euro. Vergleichen Sie beim Kauf nicht nur die Raj-Zahl, sondern legen Sie zwei Teppiche nebeneinander und prüfen Sie Wolle und Kanten – bei dieser Provenienz sind die Qualitätsunterschiede innerhalb derselben Raj-Klasse besonders groß.
Die Bandbreite von der Gebrauchsware bis zum 70-Raj-Stück lässt sich schwer beschreiben, aber gut zeigen: Unser Shop führt Täbriz-Teppiche in verschiedenen Raj-Stufen, jeweils mit Angabe der Knüpfdichte.

Täbriz-Teppiche kaufen
Tabriz 50Raj
251 × 353 cm
15.768 €
Tabriz 50Raj
66 × 399 cm
3.868 €
Tabriz 50Raj Seidenkette
396 × 594 cm
56.525 €
Tabriz 50Raj
64 × 415 cm
4.017 €
Tabriz 50Raj
251 × 254 cm
9.461 €
Tabriz 50Raj
141 × 190 cm
2.827 €
Tabriz 70Raj Seidenkette
250 × 355 cm
20.974 €
Tabriz 50Raj
66 × 314 cm
3.139 €
Tabriz 50Raj
251 × 349 cm
13.016 €
Tabriz 50Raj Mahi
172 × 241 cm
4.939 €
Tabriz 50Raj
206 × 304 cm
7.393 €
Tabriz Seidenkette
147 × 206 cm
6.307 €
Häufige Fragen zu Täbriz-Teppiche
Was ist ein Täbriz-Teppich wert?
Den Ausschlag geben Feinheit, Material, Alter, Erhaltungszustand und Format. Für gebrauchte 40- bis 50-Raj-Stücke in Wohnzimmergröße liegt die übliche Spanne bei 800 bis 3.000 Euro; gut erhaltene antike Ware von vor 1920 erreicht vierstellige bis fünfstellige Summen. Ein Warnsignal für den Preis sind gewellte Längskanten: Sie deuten auf ein verzogenes Gewebe hin, dessen Richten in der Werkstatt Aufwand bedeutet.
Woran erkenne ich einen echten Täbriz-Teppich?
Drehen Sie den Teppich um: Beim handgeknüpften Täbriz zeichnet sich jeder einzelne Knoten auf der Rückseite ab, und die Fransen laufen als Kettfäden durch das Gewebe, statt aufgenäht zu sein. Der Flor ist kurz geschoren und fest, die Kanten verlaufen gerade, und das Muster bricht in den Bordürenecken nicht ab. Ein weicher, hochfloriger Teppich mit Täbriz-Zeichnung stammt in aller Regel aus einer anderen Produktion.
Was ist ein Täbriz Mahi?
„Mahi“ heißt auf Persisch Fisch und steht für die Herati-Zeichnung, die den Teppich als gleichmäßiges Rautennetz ohne Medaillon überzieht. Weil sich das Muster endlos fortsetzt, wirkt ein Mahi ruhiger als ein Medaillonteppich und lässt sich frei möblieren. Geknüpft wird er überwiegend in feinen Klassen ab 40 Raj; im Handel gehört er zu den gängigsten Täbriz-Varianten.
Täbriz-Teppich verkaufen – wie läuft das ab?
Sie legen den Teppich flach aus und fotografieren bei Tageslicht Vorderseite, Rückseite, eine Ecke und die Fransen; zusammen mit den genauen Maßen schicken Sie uns diese Bilder. Sie erhalten daraufhin eine kostenlose, unverbindliche erste Einschätzung. Kommt ein Ankauf infrage, begutachten wir den Teppich am Original in Hamburg oder holen ihn deutschlandweit ab und zahlen bei Einigung sofort aus.
Tabriz, Tabris oder Täbriz – welche Schreibweise ist richtig?
Alle drei Schreibweisen bezeichnen dieselbe Stadt im Nordwesten des Iran und dieselbe Teppich-Provenienz; im Deutschen sind zusätzlich Täbris und Tebriz gebräuchlich. „Täbriz“ und „Täbris“ folgen der deutschen Aussprache, „Tabriz“ ist die internationale Transkription. Für Wert und Qualität eines Teppichs spielt die Schreibweise keine Rolle.
Woran erkenne ich einen antiken Täbriz-Teppich?
Antike Täbriz von vor 1920 zeigen eine über Jahrzehnte gewachsene, ungleichmäßige Patina, natürliche Farbabweichungen aus partienweiser Pflanzenfärbung und häufig alte, fachmännisch ausgeführte Reparaturen. Der Flor ist auf den Laufwegen ungleichmäßig abgetragen, während künstlich gealterte Neuware über die ganze Fläche gleich stark wirkt. Eine sichere Datierung gelingt nur am Original.
Täbriz-Teppiche: Beratung, Reinigung oder Ankauf?
Rufen Sie uns an oder senden Sie ein Foto per WhatsApp – wir helfen bei Bestimmung, Wert und Pflege.
☎ 0163 517 18 27













