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Perserteppich-Provenienz

Ghom-Teppiche

Feine Knüpfung, kleine Formate, ein ungewöhnlich breites Musterrepertoire: Ghom ist das jüngste der großen persischen Knüpfzentren – und eines der ehrgeizigsten.

Ghom-Teppiche

Was ist ein Ghom-Teppich und woher kommt er?

Ein Ghom-Teppich ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus der gleichnamigen Stadt in der Provinz Ghom im Zentraliran, bekannt für hohe Knüpfdichte, kleine bis mittlere Formate und ein ungewöhnlich breites Musterrepertoire. Im deutschen Handel finden Sie ihn unter den Schreibvarianten Ghom, Qum, Qom und Ghum – gemeint ist immer dieselbe Stadt, rund 130 Kilometer südlich von Teheran.

Als heilige Stadt des schiitischen Islam lebte Ghom seit dem 9. Jahrhundert von Wallfahrt und Theologie, nicht vom Teppich. Eine nennenswerte Knüpferei entstand dort erst in den 1930er-Jahren, als wohlhabende Kaufleute Meisterknüpfer aus Kaschan und aus der Region Arak anwarben und Werkstätten einrichteten. Gemessen an Täbriz oder Kaschan ist Ghom damit eine Provenienz von kaum hundert Jahren.

Genau dieser späte Start prägt den Charakter der Teppiche. Weil es keine über Generationen vererbte lokale Musterordnung gab, an die man sich hätte halten müssen, griffen die Ghomer Entwerfer frei auf das gesamte persische Formenrepertoire zu: Gartenteppiche aus Kurdistan, Vasenmotive aus Kerman, Boteh-Felder aus dem Sarabend-Distrikt, Jagdszenen aus der safawidischen Buchmalerei. Ghom knüpfte von Anfang an für den anspruchsvollen Käufer und musste sich über Qualität statt über Tradition durchsetzen.

Bis heute ist Ghom eine Werkstattproduktion, keine Dorfknüpferei. Viele gute Stücke tragen im Bordürenfeld eine eingeknüpfte Signatur des Meisters oder der Werkstatt – ein Zeichen, das im ländlichen Persien praktisch nicht vorkommt und das über den Wert eines Teppichs mitentscheidet.

Steckbrief

HerkunftGhom (Qum), Provinz Ghom, Zentraliran, rund 130 km südlich von Teheran
KnüpfdichteWollqualitäten 250.000–500.000 Knoten/m²; reine Seide häufig über 600.000
MaterialKorkwolle auf Baumwollkette, häufig mit Seidenkonturen; daneben reine Seidenqualitäten
Typische GrößenSchwerpunkt 60 × 90 bis 200 × 300 cm, besonders häufig 140 × 200 cm
KnotenartPersischer Knoten (asymmetrisch)
PreisniveauNeuware aus Wolle 500–1.200 Euro pro Quadratmeter; reine Seide um ein Vielfaches darüber
SchreibvariantenGhom, Qum, Qom, Ghum – alle bezeichnen dieselbe Stadt

Was macht die Muster eines Ghom-Teppichs besonders?

Das häufigste Ghom-Muster ist das Kheshti- oder Gartenfeld: Die Fläche ist in gleich große, kachelartige Felder geteilt, in denen jeweils ein eigener Blüten-, Vasen- oder Tiermotiv-Ausschnitt sitzt. Fast ebenso verbreitet sind Boteh-Allover, das Herati-Muster, klassische Medaillonteppiche und die Zel-i-Soltan-Zeichnung mit Blumenvasen und Vogelpaaren.

Der Grundton ist bei Ghom auffallend oft hell: Elfenbein, Creme und ein warmes Hellbeige tragen die Zeichnung, während Indigoblau, Krapprot und Grün die Motive absetzen. Diese helle Palette unterscheidet Ghom deutlich von den satten Rottönen aus Kaschan und macht die Teppiche in modernen Wohnräumen leicht platzierbar.

Materialseitig ist die klassische Wollqualität ein Ghom aus Korkwolle – der feinen Halswolle des Schafs – auf einer Kette aus Baumwolle. Die Konturen der Blüten und Ranken sind bei besseren Stücken in Seide ausgeführt: Sie fangen das Licht anders ein als die Wolle und lassen die Zeichnung plastisch hervortreten. Ghom ist darüber hinaus das wichtigste persische Zentrum für reine Seidenknüpfung; wie Sie solche Stücke erkennen und bewerten, behandeln wir ausführlich auf unserer Seite zu Seidenteppichen.

Der Flor ist mit 5 bis 8 Millimetern kurz geschoren, damit die feine Zeichnung nicht verschwimmt. Der Knoten ist asymmetrisch – der persische Knoten also, der engere Kurven zulässt als die symmetrische Knüpfart der westiranischen Dorfware.

Woran erkenne ich einen hochwertigen Ghom-Teppich?

Bei einem Ghom entscheidet die Knüpfdichte – im Handel auch Knotendichte genannt – mehr über den Neupreis als bei fast jeder anderen Provenienz aus Persien. Gute Wollqualitäten erreichen 250.000 bis 500.000 Knoten je Quadratmeter; im persischen Raj-Maß sind das etwa 35 bis 50 Raj. Alles darunter ist für einen Ghom ungewöhnlich und sollte Sie beim Preis vorsichtig machen.

Die Dichte allein genügt aber nicht. Ein feiner Teppich aus mittelmäßiger Wolle verliert nach zehn Jahren seinen Glanz, während gute Korkwolle auch bei 300.000 Knoten über Jahrzehnte seidig bleibt. Prüfen Sie deshalb immer beides – und werfen Sie in jedem Fall einen Blick auf die Rückseite, wo sich Zeichnung, Knotenreihen und mögliche Ausbesserungen nicht verstecken lassen.

Achten Sie außerdem darauf, ob Ghom wirklich die Herkunft oder nur das Muster bezeichnet. Die typischen Ghom-Zeichnungen werden auch in Indien und China nachgeknüpft und im Handel gelegentlich unscharf als „Ghom-Muster“ angeboten. Persische Stücke verraten sich durch den asymmetrischen Knoten, minimale Unregelmäßigkeiten im Raster und die charakteristische Korkwolle; verlangen Sie im Zweifel eine klare Auskunft zum Knüpfland und lassen Sie diese auf der Rechnung festhalten.

  • Rückseite: Die Knotenreihen sitzen dicht und minimal versetzt; ein völlig gleichförmiges Raster spricht gegen Handarbeit.
  • Fransen: Sie wachsen aus dem Grundgewebe heraus – offen endende Kettfäden, kein aufgenähter Besatz.
  • Wolle: Korkwolle liegt glatt und kühl in der Hand und lässt sich zwischen den Fingern nicht aufrauen; trockene, stumpfe Fasern deuten auf minderwertiges Material.
  • Konturen: Seidenkonturen sitzen exakt auf der Musterkante und stehen minimal über den Wollflor hinaus.
  • Signatur: Die Schriftzeichen müssen mitgeknüpft sein – nachträglich aufgesticktes Garn liegt erhaben über dem Flor und lässt sich mit dem Fingernagel ertasten.
  • Kanten: Die Seitenkanten sind mit Wolle umwickelt, gleichmäßig und ohne offene Stellen.
  • Farben: Der Farbverlauf ist bei Werkstattware gleichmäßig; kräftige Streifen (Abrash) sind bei einem feinen Ghom eher ein Mangel als ein Echtheitszeichen.
Feine Knüpfung über fünf Zentimeter hochrechnenKnoten auf 5 cm Breite × Knoten auf 5 cm Höhe × 400 = Knoten pro Quadratmeter

Bei einem Ghom sitzen die Knotenköpfe so eng, dass sich über zehn Zentimeter kaum fehlerfrei zählen lässt – nehmen Sie deshalb das halbe Maß. Zählen Sie auf der Rückseite waagerecht und senkrecht je über fünf Zentimeter; ergibt das 28 × 25 Knoten, sind es 700 Knoten auf 25 Quadratzentimetern und damit 280.000 Knoten pro Quadratmeter, also gut 37 Raj. So prüfen Sie jede Angabe im Verkaufsgespräch in zwei Minuten selbst nach.

Was ist ein gebrauchter Ghom-Teppich wert?

Wir zahlen für einen gebrauchten Ghom aus Wolle üblicherweise 200 bis 600 Euro pro Quadratmeter, sofern der Flor gleichmäßig steht; ein Format von 140 × 200 Zentimetern entspricht damit rund 560 bis 1.700 Euro. Ausschlaggebend ist zuerst, ob der Flor über die ganze Fläche gleich hoch steht; erst danach zählen Wollqualität, Knüpfdichte, Format und die Frage, ob im Bordürenfeld eine glaubwürdige Werkstatt-Signatur sitzt.

Feine, signierte oder besonders gut erhaltene Stücke liegen darüber, stark abgelaufene oder chemisch nachbehandelte deutlich darunter. Beachten Sie dabei einen Unterschied zum Ladenpreis: Dort führt die Knüpfdichte, im Ankauf dagegen der Erhaltungszustand – ein sehr feiner, aber abgelaufener Ghom bringt weniger als ein gröber geknüpftes Stück mit vollem Flor. Verstehen Sie diese Zahlen bitte als Marktbeobachtung und nicht als Zusage – der Orientteppichmarkt schwankt, und der Zustand verschiebt jeden Betrag.

Wichtig zu wissen, wenn Sie einen Ghom-Teppich verkaufen möchten: Zwischen dem, was ein Teppich im Laden kostet, und dem, was er im Ankauf bringt, stehen Wäsche, Reparatur, Lagerung und die Zeit bis zum Weiterverkauf – ein Ankaufsgebot fällt deshalb stets niedriger aus. Wer mit dem Neupreis von damals rechnet, wird enttäuscht. Wer den Teppich realistisch gegen aktuelle Angebote gleicher Qualität stellt, bekommt eine faire Einordnung.

Eine kostenlose Ersteinschätzung machen wir nach Bildern. Hilfreich sind eine Aufnahme der gesamten Fläche, ein Ausschnitt der Rückseite, eine Nahaufnahme der Seitenkante und – falls vorhanden – der Signatur im Bordürenfeld, dazu die Maße in Zentimetern; am schnellsten geht das per WhatsApp. Ob der Teppich am Ende in unser Ankaufsprofil passt, entscheidet sich bei der Begutachtung in Hamburg: Knotenzahl, Wollqualität und alte Ausbesserungen sind auf Bildern nur bedingt zu beurteilen.

Mythos: Eine eingeknüpfte Signatur beweist, dass der Teppich echt und wertvoll ist.

Fakt: Signaturen werden ebenso kopiert wie Muster. Sie heben den Wert nur dann, wenn Knüpfdichte, Wollqualität und Bauweise zur beanspruchten Werkstatt passen – geprüft wird deshalb immer der Teppich, nicht die Schrift.

Mythos: Helle Ghom-Teppiche sind für Wohnräume zu empfindlich.

Fakt: Elfenbein ist bei Ghom die natürliche Farbe der Wolle und keine Beschichtung, und der Fettanteil der Korkwolle weist Schmutz gut ab. Kritisch ist dauerhaft starkes Sonnenlicht, nicht der normale Fußverkehr.

Mythos: Ein Ghom-Teppich ist eine sichere Wertanlage.

Fakt: Ein handgeknüpfter Orientteppich ist ein Gebrauchsgegenstand, kein Anlageprodukt. Die Nachfrage nach Perserteppichen ist seit den 1980er-Jahren insgesamt zurückgegangen, und Ankaufspreise folgen dem Markt und dem Zustand. Kaufen Sie einen Ghom, weil er Ihnen gefällt und lange hält – nicht als Geldanlage.

Wie pflege ich einen Ghom-Teppich richtig?

Eine Bürstenwalze hat auf einem Ghom nichts zu suchen: Sie zerrt an den kurz geschorenen Knotenköpfen und kann Seidenkonturen aus der Musterkante lösen. Saugen Sie ausschließlich mit dem glatten Aufsatz und immer in Laufrichtung des Flors – dagegen richtet er sich auf und wirkt nach einigen Jahren stumpf. Die Fransen bleiben dabei ganz außen vor; streichen Sie sie stattdessen gelegentlich von Hand aus.

Der hellen Ghom-Palette setzt vor allem direktes Sonnenlicht zu. Elfenbeinfarbene Felder vergilben unter starkem Licht, und die Seidenkonturen bleichen schneller aus als der Wollflor daneben – das Ergebnis ist ein Teppich, dessen Zeichnung nach Jahren flau wirkt. Ein Standortwechsel oder eine Vierteldrehung im Halbjahresrhythmus verteilt die Belastung.

Frische Flecken nehmen Sie sofort mit Küchenpapier auf – aufdrücken, warten, wechseln, nicht wischen. Auf Fleckensprays sollten Sie verzichten: Seidenkonturen reagieren empfindlich auf Tenside und können ausbluten, und ein ausgeblutetes Kontur-Rot bekommt man nur mit erheblichem Aufwand wieder aus dem Feld heraus.

Eine Grundwäsche steht bei einem Ghom im Wohnzimmer nach unserer Erfahrung etwa im Abstand von fünf Jahren an. Am Alstertor 20 bekommt dabei jede Seidenkontur einen eigenen Farbtest, bevor überhaupt Wasser an den Teppich kommt – bei diesem Material ist das der kritische Schritt, nicht die Wäsche selbst.

Was kostet ein neuer Ghom-Teppich?

Ein neuer Ghom aus Wolle mit Seidenkonturen im Format 140 × 200 Zentimetern liegt im Fachhandel typischerweise bei 1.400 bis 3.400 Euro. Umgerechnet sind das 500 bis 1.200 Euro je Quadratmeter – die Spanne, in der sich diese Provenienz neu bewegt. Ein 200 × 300 mit seinen sechs Quadratmetern ergibt 3.000 bis 7.200 Euro.

Kleinere Formate sind pro Quadratmeter oft teurer, weil der Zeichnungsaufwand pro Fläche steigt. Ein sehr feiner Ghom in 100 × 150 Zentimetern kann deshalb ohne Weiteres den Quadratmeterpreis eines groben 250 × 350 überschreiten. Reine Seidenqualitäten bilden einen eigenen Markt: Sie erreichen Knotendichten jenseits von 600.000, in Spitzenqualitäten mehr als eine Million Knoten auf den Quadratmeter, und liegen preislich um ein Vielfaches darüber.

Für welche Räume eignet sich ein Ghom? Die Wollqualitäten sind alltagstauglich und passen in Wohn-, Schlaf- und Arbeitszimmer; im Esszimmer und im Flur liegt ein gröber geknüpfter Teppich besser, weil dort Stuhlbeine und Streusalz auf die feine Zeichnung wirken. Beim Kauf im Internet gilt: Lassen Sie sich Knüpfland, Material und Knotendichte schriftlich auf der Rechnung bestätigen und bestehen Sie auf einem Rückgaberecht – Farbwirkung und Wollqualität beurteilen Sie am Bildschirm nicht zuverlässig.

Gebrauchte Ghom-Teppiche sind in aller Regel das bessere Geschäft, wenn der Flor gleichmäßig steht und keine Sonnenschäden vorliegen. Ein zwanzig Jahre alter, gepflegter Ghom ist im Gebrauch praktisch nicht von einem neuen zu unterscheiden, kostet aber häufig nur die Hälfte. Achten Sie beim gebrauchten Kauf vor allem auf gleichmäßige Florhöhe, feste Kanten und ein Feld ohne Bleichzone.

Ob Wolle mit Seidenkonturen oder reine Seide – der Unterschied fällt am Stück sofort auf. Im Shop finden Sie Ghom-Teppiche beider Qualitäten nebeneinander, mit Materialangabe und Preis.

Herkunft: Ghom (Qum), Provinz Ghom, Zentraliran
Herkunft: Ghom (Qum), Provinz Ghom, Zentraliran – Die Stadt Ghom am Nordrand der zentraliranischen Salzwüste, an der alten Straße von Teheran nach Isfahan · Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende
Fachlich geprüft von Reza Hassani, Inhaber der Teppich Wäscherei Hamburg (Alstertor 20) – Ankauf, Wäsche und Reparatur von Orientteppichen.
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Häufige Fragen zu Ghom-Teppiche


Gibt es antike Ghom-Teppiche?

Streng genommen nicht, denn die Provenienz ist zu jung: Ein Ghom kann höchstens gut neunzig Jahre alt sein; ältere Stücke existieren schlicht nicht. Was im Handel als antiker Ghom angeboten wird, stammt fast immer aus den ersten Jahrzehnten der Werkstätten, ist selten und wird einzeln taxiert. Für alles Übrige gilt der normale Gebrauchtmarkt: Ein Wollstück in 170 × 240 Zentimetern bewerten wir im Ankauf mit rund 800 bis 2.500 Euro, wenn der Flor durchgehend trägt.

Woran erkenne ich einen echten Ghom-Teppich?

Die Rückseite entscheidet: Bei einem echten Ghom tritt das Muster dort ebenso deutlich hervor wie auf der Oberseite. Das zweite Kennzeichen sind die Seidenkonturen: Kippen Sie den Teppich schräg ins Licht – echte Seide wechselt dabei sichtbar den Ton, die Wolle daneben bleibt matt. Wirkt die Rückseite glatt und verklebt und ändert sich beim Kippen gar nichts, haben Sie Maschinenware oder eine Viskose-Nachahmung vor sich.

Ghom, Qum oder Qom – welche Schreibweise ist richtig?

Alle Varianten sind zulässig, dazu gelegentlich Ghum; sie entstehen bei der Übertragung des persischen Namens قم in die lateinische Schrift. Verwechseln Sie den Namen nur nicht mit Ghiordes: Das ist eine westtürkische Stadt und zugleich die Handelsbezeichnung für den symmetrischen Knoten – ein Ghom dagegen wird ausnahmslos asymmetrisch geknüpft. Wer im Verkaufsgespräch beides durcheinanderbringt, kauft schnell die falsche Provenienz.

Sind Ghom-Teppiche immer aus Seide?

Nein. Ghom gilt zwar als erste Adresse für persische Teppiche aus reiner Naturseide, der größere Teil der Produktion besteht jedoch aus Korkwolle auf Baumwollkette, oft mit Seidenkonturen entlang der Musterkanten. Der Unterschied ist auch einer der Nutzung: Ein Wollteppich verträgt Fußverkehr, reine Seide ist an der Wand oder im wenig begangenen Zimmer besser aufgehoben. Ein einfacher Anhaltspunkt ist das Gewicht – ein Seidenteppich wiegt bei gleicher Fläche deutlich weniger als ein Wollstück.

Wie verkaufe ich einen Ghom-Teppich?

In drei Schritten, ohne Kosten und ohne Verpflichtung. Zuerst die Bildersichtung per WhatsApp: Sie erhalten eine unverbindliche Spanne und erfahren, wovon sie im konkreten Fall abhängt. Dann die Begutachtung am Alstertor 20, bei der aus der Spanne ein fester Betrag wird. Nehmen Sie ihn an, ist die Sache am selben Tag erledigt; lehnen Sie ab, gehen Sie mit dem Teppich unverändert wieder nach Hause.

Lohnt sich ein gebrauchter Ghom-Teppich?

Meistens ja – der weitaus größte Teil der hier angebotenen Stücke stammt aus den großen Importjahren nach 1970 und ist technisch einwandfrei. Der wichtigste Vorbehalt heißt Motten: Sie gehen bevorzugt an Zonen, die jahrelang dunkel und ungestört unter einem Schrank oder Sofa lagen. Rücken Sie diese Möbel vor dem Kauf zur Seite und halten Sie die Stelle gegen das Licht – fehlt der Flor dort inselartig, steht eine Reparatur an, deren Kosten Sie vorher kennen sollten.

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