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Perserteppich-ProvenienzShiraz-Teppiche
Gestufte Rauten, Krapprot und Indigo, dazwischen kleine Tierfiguren: Der Shiraz kommt von den Stämmen der Provinz Fars und trägt seinen Namen nach dem Basar, auf dem er verkauft wurde.

Was ist ein Shiraz-Teppich – und warum trägt er den Namen der Stadt?
Ein Shiraz-Teppich ist ein handgeknüpfter Perserteppich, der in der südiranischen Provinz Fars entsteht und den Namen ihrer Hauptstadt Shiraz trägt. Kennzeichnend sind mehrere gestufte Rautenmedaillons übereinander, ein Farbklang aus Krapprot, Indigoblau und Elfenbein und kleine, ohne Vorlage geknüpfte Tierfiguren zwischen den Motiven. Im deutschen Handel stehen ebenso die Schreibweisen Schiraz und Schiras – alle drei meinen dieselbe Ware.
Geknüpft wird dieser Teppich allerdings nicht in der Stadt. Shiraz war und ist der Basar, auf dem die Ware aus den Dörfern und Weidegebieten der Umgebung zusammenläuft; von dort wanderte der Stadtname als reine Handelsbezeichnung nach Europa. Die Webstühle selbst stehen in Lehmhäusern am Dorfrand und in den schwarzen Ziegenhaarzelten der Wanderhirten, verteilt über ein Gebiet, das von der warmen Küstenebene bis auf über 2.000 Meter Höhe im Zagros reicht.
Innerhalb der Orientteppiche zählt der Shiraz damit zur nomadischen Produktion Persiens – anders als die berühmten Stadtmanufakturen in Isfahan, Nain oder Täbriz, die nach gezeichneten Kartons arbeiten. Die Region lebt bis heute von der Weidewirtschaft, und die Knüpferei gehört zu dieser Kultur: Sie war zuerst Hausarbeit für den eigenen Bedarf und wurde erst im 19. Jahrhundert zum Handelsgut.
Hinter der Bezeichnung stehen zwei Gruppen. Die Kaschgai – persisch Qashqai, im Handel auch Ghashghai, Gashgai oder Gaschgai geschrieben – sind ein turksprachiger Stammesverband, der bis heute zwischen Winterweide im Süden und Sommerweide im Hochland wandert, je Richtung mehrere hundert Kilometer. Die Khamseh dagegen sind ein erst um 1860 von Kaufleuten der Stadt zusammengeführter Bund aus fünf Stämmen arabischer, persischer und türkischer Herkunft; das Wort chamsa bedeutet schlicht fünf.
Steckbrief
| Herkunft | Provinz Fars, Südiran; Handelsplatz ist die Stadt Shiraz |
|---|---|
| Knüpfer | Nomaden und Dorfbewohner der Kaschgai sowie der Khamseh-Konföderation |
| Knüpfdichte | 60.000 Knoten/m² aufwärts, üblich bis etwa 160.000 |
| Material | Wolle auf Wolle, jüngere Stücke Wolle auf Baumwolle; symmetrischer Türkischer Knoten |
| Typische Größen | 100 × 150 bis 170 × 250 Zentimeter, dazu Läufer und Satteltaschen |
| Preisniveau | neu etwa 140 bis 400 Euro pro Quadratmeter |
| Erkennungszeichen | zwei bis vier gestufte Rautenmedaillons übereinander, mehrfarbig umstochene Kanten, breite Kelim-Enden |
Welche Muster und Motive zeigt ein Shiraz-Teppich?
Das Feld eines Shiraz trägt in der Regel zwei bis vier gestufte Rautenmedaillons, die senkrecht übereinander sitzen. Der Flor misst 8 bis 12 Millimeter und liegt damit deutlich flacher als beim Gabbeh aus derselben Region. Das Grundgewebe wechselt mit dem Alter: ältere Stücke laufen auf Wolle oder Ziegenhaar, jüngere auf Baumwolle.
Eine Wollkette macht den Teppich spürbar weicher und beweglicher als eine Baumwollkette – beim Aufrollen merkt man den Unterschied sofort.
Zwischen den Medaillons wimmelt es von Kleinmotiven, überwiegend Tiermotiven: stilisierte Hühner und Pfauen, Hunde, Pferde, gelegentlich menschliche Figuren, dazu das tropfenförmige Boteh, das in Europa als Paisley bekannt wurde. Khamseh-Teppiche zeigen besonders oft ganze Reihen von Vögeln, Kaschgai-Arbeiten eher Rautenketten und das feingliedrige Herati-Motiv: eine Rosette in einer Raute, umgeben von vier geschwungenen, sichelförmigen Blättern. Als Knoten dient überwiegend der symmetrische Türkische Knoten.
Hergestellt werden überwiegend kleinere Formate, denn der tragbare Webstuhl begrenzt die Breite: Üblich sind Maße bis 170 × 250 Zentimeter sowie schmale Läufer. Als Material dient Schurwolle auf einer Kette aus Wolle oder Ziegenhaar, und die vergleichsweise lockere Knüpfung ergibt die weiche, bewegliche Haptik. Florale Zeichnung im Stil der Stadtmanufakturen findet man hier praktisch nie; die Formensprache bleibt geometrisch, auch bei stilisierten Blüten.
An zwei Details erkennt man die Handschrift der Region sofort. Die seitlichen Kanten sind vielfach zweifarbig umstochen und wirken dadurch wie ein gedrehtes Seil – im Handel spricht man vom Barberpole. Und die Enden laufen nicht in eine kahle Franse aus, sondern in einen mehrere Zentimeter breiten, gewebten Kelim-Abschluss mit Zickzackbändern. Waagerechte Farbbahnen, die Abrash genannt werden, entstehen beim Färben in kleinen Partien und gehören zum Typ.
Der Farbraum ist überschaubar: Krapprot und Indigoblau tragen die Fläche, Elfenbein, Creme und Beige setzen die Kontraste, dazu kommen Braun-, Grün- und Goldtöne aus Nussschalen und Reseda. Grau fehlt praktisch vollständig. Ein als Shiraz angebotener Teppich in Grau oder Silber stammt deshalb so gut wie nie aus Fars: Das ist maschinell gefertigte Ware, die den Stadtnamen nur als Designbezeichnung trägt.
| Kriterium | Shiraz-Teppich | Gabbeh |
|---|---|---|
| Florhöhe | 8 bis 12 Millimeter | 15 bis 25 Millimeter |
| Knüpfdichte | 60.000–160.000 Knoten/m² | 30.000–120.000 Knoten/m² |
| Muster | geometrische Rautenmedaillons, Tiermotive, Bordüren | große Flächen, wenige Symbole |
| Farbanzahl | meist sechs bis zehn Töne | meist zwei bis fünf Töne |
| Wirkung im Raum | klassisch persisch, kleinteilig | modern, flächig, ruhig |
| Knüpfer | Kaschgai und Khamseh | Kaschgai und Luri |
Woran erkenne ich einen echten Shiraz-Teppich?
Der wichtigste Prüfpunkt beim Shiraz liegt am Ende: Dort gehört ein mehrere Zentimeter breiter Kelim-Streifen ins Gewebe, meist mit Zickzackbändern. Sitzt stattdessen eine glatte, aufgesetzte Borte am Rand, spricht das in den meisten Fällen für Maschinenware – im Möbel- und Discounthandel läuft „Shiraz“ auch als bloßer Modellname für gewebte Ware.
Bei alten Stücken lohnt allerdings der zweite Blick: Abgestoßene Kelim-Enden werden häufig abgeschnitten und neu eingefasst, ohne dass der Teppich deshalb weniger echt wäre. Klarheit schaffen dann zwei Handgriffe am Gewebe selbst. Legen Sie den Teppich über den Zeigefinger: Bei Handarbeit klappt die Knotenreihe auf und die Kettfäden werden im Grund sichtbar, Maschinenware knickt als steife Platte. Und ziehen Sie prüfend an einer Franse – sitzt sie bombenfest, wächst sie aus dem Gewebe; gibt sie nach, wurde sie aufgesetzt.
Über die Qualität entscheidet danach die Wolle, nicht die Knotenzahl. Übliche Dichten reichen von 60.000 bis rund 160.000 Knoten je Quadratmeter; feine Kaschkuli-Arbeiten der Kaschgai gehen darüber hinaus. Ein grob geknüpftes Stück aus guter Bergwolle überdauert ein feineres aus schlechter Wolle um Jahrzehnte.
Schurwolle von Schafen, die im Hochland überwintern, trägt einen hohen Anteil an natürlichem Lanolin. Sie fühlt sich beim Hineingreifen kühl und leicht speckig an, richtet sich nach dem Fingerdruck von selbst wieder auf und glänzt matt statt spiegelnd. Bricht die Faser beim Biegen zwischen zwei Fingern oder staubt sie beim Reiben, wurde tote Wolle vom geschlachteten Tier verarbeitet – sie ist spröde und läuft schnell ab.
- Rückseite: Zeichnet sich jeder Knoten als eigener Punkt ab, oder verschwimmt das Muster? Ein aufgeklebtes Gewebeband oder eine Latexschicht spricht für Maschinenware.
- Kelim-Enden: Sind die gewebten Abschlüsse vollständig? Ein offenes Ende löst sich Reihe für Reihe weiter auf und wird mit jedem Monat teurer in der Reparatur.
- Kanten: Lose oder ausgefranste Umstechungen sind gut zu sichern, sollten aber im Kaufpreis berücksichtigt sein.
- Farbstabilität: ein feuchtes Wattestäbchen über eine kräftige Farbfläche rollen – bleibt Farbe an der Watte hängen, wurde nachträglich getönt.
- Lauf: Legt sich der Teppich flach, oder zieht eine Seite ein? Wollketten lassen sich beim Waschen nachrichten, stark verzogene Gewebe nur begrenzt.
- Flor: Schimmern an den Trittstellen bereits die hellen Knotenköpfe durch, ist der Teppich weit abgelaufen.
Mythos: Ein echter Perserteppich muss exakt symmetrisch sein.
Fakt: Shiraz-Teppiche entstehen ohne gezeichnete Vorlage. Leicht verschobene Musterhälften und Bordüren, die an der Ecke nicht sauber aufgehen, gehören bei dieser Provenienz zum Handwerk und mindern den Wert nicht.
Mythos: Shiraz und Kaschgai sind dasselbe.
Fakt: Kaschgai ist der Stammesname, Shiraz der Handelsname nach dem Basar. Jede Kaschgai-Arbeit wird im Handel als Shiraz geführt, aber nicht jeder Shiraz stammt von den Kaschgai – ein erheblicher Teil kommt von den Khamseh oder aus den Dörfern der Provinz.
Mythos: Je älter der Teppich, desto höher der Preis.
Fakt: Über den Wert entscheidet zuerst der Zustand. Hohes Alter zahlt sich erst aus, wenn der Flor noch trägt und die gewebten Enden vollständig sind – bei Stammesware, die jahrzehntelang in täglicher Nutzung stand, ist das eher die Ausnahme.
Was ist ein Shiraz-Teppich wert?
Was ein Shiraz-Teppich wert ist, entscheiden sechs Faktoren: Alter, Wollqualität, Zustand des Flors, Zustand von Kanten und Kelim-Enden, Format sowie die Frage, ob natürlich oder chemisch gefärbt wurde. Der Zustand wiegt dabei schwerer als das Alter – ein durchgelaufenes Stück von 1930 bringt weniger als ein gepflegter Teppich von 1975.
Im Ankauf rechnen wir bei gebrauchter Standardqualität mit ungefähr 60 bis 200 Euro je Quadratmeter – beim verbreiteten Maß 140 × 210 Zentimeter also mit einem niedrigen bis mittleren dreistelligen Betrag, bei den größten üblichen Formaten um 170 × 250 Zentimeter entsprechend mehr. Deutlich darüber liegen alte, sortenrein zuzuordnende Kaschgai-Arbeiten aus der Zeit vor etwa 1940 mit vollem Flor und pflanzlicher Färbung. Darunter liegt alles mit Mottenfraß, Wasserrändern oder großflächigen Altreparaturen. Ein tragfähiger Preis entsteht am Original, nicht aus einer Tabelle.
Bei der Begutachtung sind es fast immer dieselben drei Stellen, die über den Preis entscheiden. Erstens die Kelim-Enden: Sie liegen beim Saugen im Weg und werden über Jahre eingerissen. Zweitens die Zone unter dem Sofa, wo Motten ungestört arbeiten. Drittens die Farbe an der Fensterseite – Krapprot verliert dort zuerst. Wer diese drei Punkte vor dem Verkauf fotografiert, bekommt von uns eine deutlich genauere Ersteinschätzung.
Wer einen Shiraz-Teppich verkaufen möchte, schickt am einfachsten vorab Fotos: Gesamtansicht von oben, ein Ausschnitt der Rückseite, beide Enden, jede Schadstelle sowie die gemessenen Maße. Was wir daraus ableiten, kostet Sie nichts und bindet Sie an nichts. Festlegen können wir uns aber erst am Original: Bringen Sie den Teppich dafür nach Hamburg ans Alstertor 20 – bei Stammesware verraten Griff und Gewebe mehr über die Wolle, als jedes Foto zeigen kann.
Wie pflege und reinige ich einen Shiraz-Teppich?
Ein Shiraz verträgt den Alltag gut, solange drei Dinge stimmen: Saugen ohne rotierende Bürste, eine Antirutschmatte unter leichten Stücken und zweimal im Jahr ein Wenden der Längsrichtung, damit Sonnenlicht und Laufwege den Flor gleichmäßig beanspruchen. Mehr braucht Hochlandwolle nicht: Das natürliche Wollfett hält Schmutz an der Faseroberfläche, statt ihn einziehen zu lassen.
Den Waschrhythmus gibt die Nutzung vor, nicht der Kalender. Ein Prüfgriff hilft: Fahren Sie mit gespreizten Fingern gegen den Strich tief in den Flor und ziehen Sie sie wieder heraus. Bleibt grauer Staub an den Fingerkuppen, sitzt Sand im Knotengrund – und Sand schneidet bei jedem Schritt in die Wollfaser. Dann ist die Wäsche fällig, unabhängig davon, wann sie zuletzt stattgefunden hat.
In unserer Wäscherei wird ein Shiraz zuerst trocken entstaubt, danach von Hand mit weicher Bürste und neutralem Waschmittel gewaschen und anschließend aufgespannt getrocknet. Das Aufspannen ist bei Wollketten kein Extra, sondern Pflicht: Wolle zieht sich beim Trocknen zusammen, und ein flach liegender Teppich kommt schief aus dem Prozess. Dampfreiniger, Waschsauger und Fleckensprays haben bei Naturfarben nichts zu suchen.
✓ Richtig
- Mit glatter Düse in Florrichtung saugen und gelegentlich auch die Rückseite absaugen.
- Frische Flüssigkeit binnen Minuten abnehmen, bevor sie den Knotengrund erreicht.
- Den Teppich zweimal im Jahr in der Längsachse wenden, damit Licht und Laufwege gleichmäßig angreifen.
- Leichte Stücke auf eine Haftunterlage legen – sonst arbeitet die Wollkette schief.
✗ Besser vermeiden
- Bürstenwalze oder Turbodüse benutzen – sie reißt Wollfasern aus dem Knoten.
- Fleckenspray, Essigwasser oder Gallseife auf pflanzlich gefärbte Wolle geben.
- Nach der Wäsche ungespannt trocknen lassen; Wollketten ziehen sich dabei zusammen.
- Den Teppich monatelang unbewegt unter Schrank oder Sofa liegen lassen – dort legen Motten ihre Eier ab.
Was kostet ein Shiraz-Teppich im Kauf?
Im Fachhandel kostet ein neuer, handgeknüpfter Shiraz-Teppich üblicherweise 140 bis 400 Euro je Quadratmeter. Für das gängige Format 140 × 210 Zentimeter – knapp drei Quadratmeter – ergibt das rund 400 bis 1.200 Euro, abhängig von Wolle, Knotendichte und Sauberkeit der Zeichnung. Läufer und kleine Formate liegen je Quadratmeter meist am oberen Rand dieser Spanne.
Antike Kaschgai- und Khamseh-Teppiche bilden einen eigenen Markt. Sammler zahlen für sortenreine, gut erhaltene Stücke deutlich mehr als für vergleichbare Neuware, während gebrauchte Standardqualitäten häufig unter dem Neupreis den Besitzer wechseln. Wie viel dabei herauskommt, hängt an zwei Größen, die sich nicht vorhersagen lassen: der verbliebenen Florhöhe und der Nachfrage nach Stammesware im jeweiligen Jahr.
Innerhalb der Perserteppiche gehört der Shiraz zu den günstigen Einstiegen: Für den Preis eines Läufers aus einer feinen Stadtmanufaktur bekommen Sie hier ein vollständiges Wohnzimmerformat. Wer rustikalen Charakter, kräftige Farben und ein robustes Gewebe sucht und mit kleinen Unregelmäßigkeiten leben kann, findet in dieser Gruppe das meiste Gegenwert fürs Geld.
Nomadenware ist immer Einzelstück. Was gerade da ist, sehen Sie unter Shiraz-Teppiche bei carpetportal.de, jeweils mit Foto von Vorder- und Rückseite.

Shiraz-Teppiche kaufen
Häufige Fragen zu Shiraz-Teppiche
Wie stark wirkt sich die Zuordnung zu den Kaschgai auf den Preis aus?
Bei Stammesware ist sie der größte einzelne Hebel. Ein Stück, das sich über Zeichnung, Knotenart und Kantenausführung klar den Kaschgai zuordnen lässt, wird spürbar höher gehandelt als ein unbestimmter Shiraz aus dem Dorfhandel; die besonders feinen Kaschkuli-Arbeiten dieser Gruppe bilden noch einmal eine Stufe darüber. Lässt sich die Zuordnung nicht belegen, rechnet der Handel im Zweifel mit dem niedrigeren Ansatz – das ist keine Geringschätzung, sondern Vorsicht. Kleine Formate wie Läufer und Satteltaschen erzielen je Quadratmeter dabei oft mehr als ein großes Wohnzimmerstück, weil Sammler gezielt danach suchen.
Heißt es Shiraz oder Schiraz?
Beides ist richtig. Shiraz folgt der englischen Umschrift des persischen Stadtnamens, Schiraz der deutschen. Im Teppichhandel werden beide Schreibweisen für dieselbe Herkunft verwendet, ebenso wie sich die Provinz je nach Quelle Fars oder Pars schreibt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Shiraz und einem Gabbeh?
Herkunft und Knüpfer sind dieselben – beide entstehen bei den Stämmen der Provinz Fars –, der Teppichtyp ist es nicht. Der Gabbeh hat einen hohen, weichen Flor, wenige Farben und große, ruhige Flächen. Der Shiraz ist flacher geknüpft, dichter gezeichnet und zeigt Rautenmedaillons, Bordüren und viele kleine Motive. Wer eine ruhige Fläche sucht, greift zum Gabbeh; wer klassische persische Musterung möchte, zum Shiraz.
Shiraz-Teppich verkaufen – wie läuft das ab?
Fotos und Maße genügen für den Anfang – schicken Sie beides per WhatsApp, wir melden uns mit einer Größenordnung zurück, kostenfrei. Trägt die Größenordnung, laden wir Sie zur Besichtigung ein; erst dort fällt eine feste Zahl. Sie sind bis zur Annahme des Angebots zu nichts verpflichtet, und wir kaufen auch einzelne Teppiche an, nicht nur ganze Sammlungen.
Lohnt sich ein gebrauchter Shiraz-Teppich?
Häufig ja. Ein gebrauchter Shiraz mit noch vollem Flor kostet oft weniger als vergleichbare Neuware und hat den Vorteil, dass sich die Wolle bereits gesetzt hat und die Farben leicht abgemildert sind. Achten Sie auf intakte Kelim-Enden, feste Kanten und gleichmäßige Florhöhe – diese drei Punkte entscheiden darüber, ob ein günstiger Kauf günstig bleibt.
Teppichankauf · Region Persien · Gabbeh-Teppiche · Dorf- & Nomadenteppiche · Teppichreinigung Hamburg
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