
Vorteile eines gebrauchten Perserteppichs
Handgeknüpfte Perserteppiche halten bei guter Pflege Generationen. Ein 20 oder 40 Jahre alter Teppich ist deshalb nicht „verbraucht“, sondern oft gerade erst schön: Der Flor ist dichter zusammengetreten, die Farben haben eine warme Patina, und Gerüche aus der Herstellung sind längst verflogen. Preislich liegen gebrauchte Stücke in gutem Zustand meist deutlich unter vergleichbarer Neuware.
Worauf Sie beim Gebrauchtkauf achten müssen
Lassen Sie sich bei Privatangeboten immer Fotos der Vorder- und Rückseite, der Fransen und der Kanten schicken – und fragen Sie nach den genauen Maßen. Diese Punkte prüfen wir bei jedem Teppich, der zu uns kommt:
- Echtheit: Muster auf der Rückseite klar sichtbar, Fransen sind Kettfäden
- Motten: kahle Stellen, Gespinste, lose Wolle am Rand und unter Möbelstellen
- Flor: gleichmäßig niedrig ist Patina, abgelaufene Stellen mindern den Wert
- Kette & Kanten: brüchige Kettfäden, offene Kanten, fehlende Fransen
- Form: Wellen und schiefe Teppiche lassen sich nicht immer korrigieren
- Geruch & Flecken: Tier- und Wasserschäden brauchen eine Fachwäsche
Was ist ein fairer Preis für einen gebrauchten Perser?
Gebrauchte Perserteppiche in gutem Zustand werden oft für 30 bis 60 Prozent vergleichbarer Neuware gehandelt. Einfache Dorfteppiche bekommen Sie dabei schon für einige Hundert Euro, feine Stadtteppiche wie Nain oder Isfahan kosten auch gebraucht vierstellige Beträge. Rechnen Sie bei Privatkäufen die Handwäsche (bei uns 30 € pro m²) und mögliche Reparaturen gleich mit ein.
Bei uns können Sie auch den umgekehrten Weg gehen: Wenn Sie Ihren alten Teppich ersetzen möchten, bewerten wir ihn kostenlos und machen Ihnen ein Ankaufsangebot.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten – Echtheit, Knüpfdichte, Material und faire Preise – lesen Sie in unserem Ratgeber Perserteppich kaufen: 10 Tipps.














