
Welche Größe sollte ein Läufer haben?
Ein Läufer sollte auf beiden Längsseiten 10 bis 20 cm Boden frei lassen und an den Enden nicht bis an Türen oder Treppenstufen reichen. Typische Breiten liegen bei 60 bis 100 cm, Längen bei 200 bis 400 cm. Für lange Flure können auch zwei Läufer hintereinander mit etwas Abstand schön aussehen.
Achten Sie darauf, dass Türen über den Läufer hinweg aufgehen. Bei handgeknüpften Teppichen kommen je nach Florhöhe 8 bis 15 mm zusammen – messen Sie den Abstand unter der Tür vor dem Kauf.
Robust und sicher: worauf es beim Perser-Läufer ankommt
Für stark begangene Flure eignen sich dicht geknüpfte, kräftige Wollteppiche: Bidjar, Heriz, Hamadan oder Mir. Sehr feine Seidenteppiche gehören dagegen nicht in den Eingangsbereich. Dunklere Farben und ein dichtes Allover-Muster verzeihen Straßenschmutz besser als helle Flächen.
Läufer rutschen auf glatten Böden leicht. Eine passende Antirutsch-Unterlage ist deshalb Pflicht – gerade für ältere Menschen ist ein rutschender Läufer eine Stolperfalle. Verzichten Sie auf Klebeband und Silikon direkt am Teppich: Das hinterlässt Rückstände.
- Breite: Flurbreite minus 20 bis 40 cm
- Länge: Türen und Treppen frei lassen
- Robuste Provenienzen mit dichter Knüpfung wählen
- Immer mit rutschhemmender Unterlage verlegen
Passende Provenienzen
- Bidjar: Extrem fest und strapazierfähig – der ideale Läufer für Flure mit viel Betrieb.
- Hamadan: Robuste Dorfteppiche, oft als lange Läufer geknüpft und preiswert.
- Heriz: Kräftige Wolle, große Muster, sehr langlebig.
- Mir: Ruhiges Boteh-Muster, das auch in schmalen Formaten gut wirkt.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten – Echtheit, Knüpfdichte, Material und faire Preise – lesen Sie in unserem Ratgeber Perserteppich kaufen: 10 Tipps. Damit nichts verrutscht: Teppich rutschfest machen.














