Indo-Täbriz

Persische Täbriz-Muster in solider indischer Knüpfung.
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KollektionPersische Muster in solider Knüpfung, moderne Designs und feine Kaschmir-Seide.
Handgeknüpfte Originale mit Maßen und Preis – geprüft von uns, erhältlich in unserem Online-Shop carpetportal.de.













Indien ist heute eines der wichtigsten Knüpfländer der Welt. Das Zentrum liegt in der Region Bhadohi in Uttar Pradesh, dazu kommen Jaipur in Rajasthan und das Kaschmirtal. Indische Manufakturen knüpfen klassische persische Muster wie Indo-Täbriz, Indo-Nain oder Indo-Isfahan zu attraktiven Preisen, außerdem moderne Designs und in Kaschmir feine Seidenteppiche. Antike Agra- und Amritsar-Teppiche aus der Kolonialzeit sind gesuchte Sammlerstücke.
Indische Teppiche sind Teppiche, die in Indien von Hand geknüpft, getuftet oder gewebt werden. Die Knüpfkunst kam im 16. Jahrhundert mit persischen Meistern an die Höfe der Mogulkaiser – deshalb folgen viele indische Muster bis heute persischen Vorbildern. Heute zählt Indien zu den größten Teppich-Herstellern der Welt und liefert vom preiswerten Gebrauchsteppich bis zum feinen Seidenteppich jede Qualität.
Die wichtigsten Regionen sind der „Teppichgürtel“ um Bhadohi und Mirzapur in Uttar Pradesh, Jaipur in Rajasthan mit seinen klassischen und modernen Designs sowie das Kaschmirtal mit feinen Seidenteppichen. Geknüpft wird meist in Manufakturen oder in Heimarbeit in den Dörfern; das Wissen wird in den Familien von Generation zu Generation weitergegeben.
Indo- + persischer Name = in Indien geknüpft, im Stil des OriginalsEin Indo-Täbriz ist also kein Teppich aus Täbriz, sondern eine indische Knüpfung mit Täbriz-Muster. Das ist keine Fälschung, sondern eine übliche Handelsbezeichnung – sie sagt Ihnen die Herkunft und das Design auf einen Blick.
| Herkunft | Indien – vor allem Bhadohi und Mirzapur (Uttar Pradesh), Jaipur (Rajasthan) und das Kaschmirtal |
|---|---|
| Tradition | Seit dem 16. Jahrhundert: Die Mogulkaiser holten persische Knüpfer an ihre Hofmanufakturen |
| Material | Flor meist aus Schafwolle, in Kaschmir auch aus Seide; Kette und Schuss überwiegend aus Baumwolle |
| Herstellung | Handgeknüpft, handgetuftet oder flachgewebt (Kelim, Dhurrie) |
| Typische Muster | Persische Klassiker (Täbriz, Nain, Isfahan, Ziegler), Lebensbaum, moderne Designs |
| Bekannte Typen | Indo-Täbriz, Indo-Nain, Indo-Gabbeh, Indo-Ziegler, Kaschmir-Seide, Agra, Amritsar |
| Erkennungszeichen | Der Zusatz „Indo-“ im Namen: indische Knüpfung nach einem Vorbild aus Persien |
Unter dem Begriff „indischer Teppich“ werden sehr unterschiedliche Teppiche angeboten. Für Preis, Haptik und Langlebigkeit ist vor allem die Herstellungstechnik entscheidend:
Beide zeigen dasselbe helle, florale Nain-Muster, unterscheiden sich aber in Herkunft, Feinheit und Preis. Der Perser-Nain aus dem Iran ist meist feiner geknüpft und hat Konturen meist aus echter Seide; der Indo-Nain ist eine solide, deutlich günstigere Interpretation für den täglichen Gebrauch.
| Merkmal | Indo-Nain | Perser-Nain |
|---|---|---|
| Herkunft | Indien | Iran, Stadt Nain und Umgebung |
| Knotendichte | Meist gröber | Meist sehr fein, oft in „La“-Qualitäten angegeben |
| Konturen | Wolle oder glänzende Fasern – nachfragen | Meist echte Seide |
| Haptik | Kräftig, etwas dicker | Dünn, dicht und fein |
| Preis | Preiswerter Einstieg | Deutlich höher |
| Geeignet für | Wohnzimmer, Esszimmer, Flur | Repräsentative Räume, Liebhaber |
Ein guter indischer Teppich ist von Hand geknüpft, dicht gearbeitet und aus gut gewaschener Wolle. Mit dieser Checkliste prüfen Sie die Qualität selbst – am besten an der Rückseite:
Neue indische Teppiche sind in erster Linie hochwertige Gebrauchsteppiche: Sie bieten persische Muster zu attraktiven Preisen, haben aber selten einen Sammlerwert. Wertvoll sind vor allem antike Agra- und Amritsar-Teppiche aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert sowie alte, fein geknüpfte Kaschmir-Seidenteppiche in gutem Zustand.
Die Preise für indische Teppiche richten sich nach Größe, Knotendichte, Material und Zustand. Aktuelle Preise für jeden einzelnen Teppich sehen Sie oben auf dieser Seite und in unserem Shop carpetportal.de.
Mythos: Indische Teppiche sind billige Massenware.
Fakt: Indien knüpft in allen Qualitäten – von einfacher Gebrauchsware bis zu sehr feinen Seidenteppichen. Entscheidend sind Technik, Knotendichte und Material, nicht das Land.
Mythos: Ein Kaschmir-Teppich ist aus Kaschmirwolle.
Fakt: Der Name bezeichnet die Region. Kaschmir-Teppiche sind meist aus Seide oder Schafwolle geknüpft.
Mythos: Ein Indo-Täbriz ist eine Fälschung.
Fakt: „Indo“ ist eine offene Handelsbezeichnung für indische Knüpfungen nach persischem Vorbild – keine Täuschung.
Ein handgeknüpfter indischer Wollteppich braucht wenig Pflege: regelmäßig saugen, Flecken sofort behandeln und alle paar Jahre professionell waschen lassen. Vorsicht gilt bei getufteten Teppichen mit verklebter Rückseite und bei Viskose – beide vertragen keine Nässe. In unserer Teppichwäscherei in Hamburg waschen wir indische Teppiche schonend von Hand und wählen das Verfahren passend zum Material.
Kinderarbeit war in der indischen Teppichproduktion lange ein bekanntes Problem; das indische Recht schränkt sie heute stark ein. Seit den 1990er-Jahren gibt es unabhängige Siegel wie GoodWeave, die Knüpfstühle kontrollieren und Kinder in Schulprogramme vermitteln. Eine lückenlose Garantie kann kein Siegel geben – kaufen Sie deshalb bei einem Fachhändler, der die Herkunft seiner Teppiche kennt und offen darüber spricht.

Persische Täbriz-Muster in solider indischer Knüpfung.
Die helle Nain-Optik als preiswerter Einstieg.
Klassische Palmetten-Muster, gute Gebrauchsware.

Antike indische Manufakturteppiche aus der Mogulzeit-Tradition – gesucht.
Moderne und klassische Designs aus Rajasthan.

Das Zentrum der indischen Teppichproduktion.

Feine Seidenknüpfungen mit Lebensbaum- und Jagdmotiven.
Antike Amritsar-Teppiche mit Sammlerwert.
Aus Indien stammt ein großer Teil der heutigen Neuproduktion. Im Shop finden Sie sie unter indische Teppiche.
Gut sind handgeknüpfte indische Teppiche aus gut gewaschener Wolle mit gleichmäßiger Knüpfung – etwa Indo-Täbriz, Indo-Ziegler oder Indo-Gabbeh. Fein geknüpfte Kaschmir-Seidenteppiche gehören zur Spitzenklasse. Handgetuftete Teppiche sind günstiger, halten aber deutlich kürzer.
Drehen Sie den Teppich um: Bei einem handgeknüpften Teppich sind Muster und einzelne Knoten auf der Rückseite klar zu sehen, die Fransen sind die Enden der Kettfäden. Eine Stoffabdeckung auf der Rückseite oder angenähte Fransen deuten auf einen getufteten Teppich hin.
Im Handel tragen sie meist den Zusatz „Indo“ und den Namen des persischen Vorbilds, etwa Indo-Täbriz, Indo-Nain oder Indo-Gabbeh. Eigenständige indische Namen sind Agra, Amritsar, Jaipur und Kaschmir.
Neue indische Teppiche sind langlebige Gebrauchsteppiche, aber selten Wertanlagen. Sammlerwert haben vor allem antike Agra- und Amritsar-Teppiche sowie alte, fein geknüpfte Kaschmir-Seidenteppiche. Den Wert Ihres Teppichs schätzen wir gern kostenlos anhand eines Fotos.
Regelmäßig in Florrichtung saugen und Flecken sofort mit klarem Wasser abtupfen. Für eine gründliche Reinigung sollten Sie den Teppich alle paar Jahre professionell waschen lassen – besonders Seide, Viskose und getuftete Teppiche gehören nicht in die Selbstreinigung.
Handgeknüpfte indische Teppiche mit Maßen und Preis finden Sie in unserem Shop carpetportal.de, ansehen können Sie Teppiche in unserem Geschäft am Alstertor 20 in Hamburg. Möchten Sie einen indischen Teppich verkaufen, senden Sie uns ein Foto – wir bewerten kostenlos und kaufen deutschlandweit an.
Ein Teppich aus dieser Region gefällt Ihnen? Senden Sie uns ein Bild – wir beschaffen Ihren Wunschteppich günstiger als im Handel →
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